Refleksi terhadap Sastra Von den drei Verwandlungen

Manusia merupakan makhluk multi atau paripurna. Ia tidak bias hanya memikirkan satubidang kehidupan saja. Ketika ia tidak mampu menyelesaikan apa yangdihadapinya, bukan tidak mungkin ia mengalami suatu ketidakadamaknaan. Bentukitu tidak lain ialah nihilisme (ketidakadamaknaan). Bukan hanya di bagian Eropamanusia tersebut mengalami nihilisme sebagai mana Nietzsche menggambarkan dalamDer Wille Zur Match, atau dalam puisinya yang berjudul Kesepian. Nihilisme digambarkan oleh burung gagak, dan Sang Nihilist digambarkan orang yang tidak memiliki kampung halaman.

Drie Verwandlungen nenne ich euch des Geistes: wie der Geist zum Kameele wird, undzum Löwen das Kameel, und zum Kinde zuletzt der Löwe.

Vieles Schwere giebt es dem Geiste, dem starken, tragsamen Geiste, dem Ehrfurchtinnewohnt: nach dem Schweren und Schwersten verlangt seine Stärke.

Was ist schwer? so fragt der tragsame Geist, so kniet er nieder, dem Kameelegleich, und will gut beladen sein.

Was ist das Schwerste, ihr Helden? so fragt der tragsame Geist, dass ich es aufmich nehme und meiner Stärke froh werde.

Istes nicht das: sich erniedrigen, um seinem Hochmuth wehe zu thun? Seine Thorheitleuchten lassen, um seiner Weisheit zu spotten?

Oder ist es das: von unserer Sache scheiden, wenn sie ihren Sieg feiert? Auf hoheBerge steigen, um den Versucher zu versuchen?

Oder ist es das: sich von Eicheln und Gras der Erkenntniss nähren und um derWahrheit willen an der Seele Hunger leiden?

Oder ist es das: krank sein und die Tröster heimschicken und mit Tauben Freundschaftschliessen, die niemals hören, was du willst?

Oder ist es das: in schmutziges Wasser steigen, wenn es das Wasser der Wahrheit ist,und kalte Frösche und heisse Kröten nicht von sich weisen?

Oder ist es das: Die lieben, die uns verachten, und dem Gespenste die Hand reichen,wenn es uns fürchten machen will?

Alles diess Schwerste nimmt der tragsame Geist auf sich: dem Kameele gleich, dasbeladen in die Wüste eilt, also eilt er in seine Wüste.

Aberin der einsamsten Wüste geschieht die zweite Verwandlung: zum Löwen wird hierder Geist, Freiheit will er sich erbeuten und Herr sein in seiner eignen Wüste.

Seinenletzten Herrn sucht er sich hier: feind will er ihm werden und seinem letztenGotte, um Sieg will er mit dem grossen Drachen ringen.

Welchesist der grosse Drache, den der Geist nicht mehr Herr und Gott heissen mag?”Du-sollst” heisst der grosse Drache. Aber der Geist des Löwen sagt “Ich will”

“Du-sollst”liegt ihm am Wege, goldfunkelnd, ein Schuppenthier, und auf jeder Schuppeglänzt golden “Du-sollst!”

Tausen djährige Werthe glänzen an diesen Schuppen, und also spricht der mächtigste allerDrachen “aller Werth der Dinge – der glänzt an mir.”

“Aller Werth ward schon geschaffen, und aller geschaffene Werth – das bin ich.Wahrlich, es soll kein `Ich will` mehr geben!” Also spricht der Drache.

Meine Brüder, wozu bedarf es des Löwen im Geiste? Was genügt nicht das lastbareThier, das entsagt und ehrfürchtig ist?

Neue Werthe schaffen – das vermag auch der Löwe noch nicht: aber Freiheit sichschaffen zu neuem Schaffen – das vermag die Macht des Löwen.

Freiheitsich schaffen und ein heiliges Nein auch vor der Pflicht: dazu, meine Brüderbedarf es des Löwen.

Rechtsich nehmen zu neuen Werthen – das ist das furchtbarste Nehmen für einentragsamen und ehrfürchtigen Geist. Wahrlich, ein Rauben ist es ihm und einesraubenden Thieres Sache.

Alssein Heiligstes liebte er einst das “Du-sollst”: nun muss er Wahn und Willkür auch noch im Heiligsten finden, dass er sich Freiheit raube von seinerLiebe: des Löwen bedarf es zu diesem Raube.

Abersagt, meine Brüder, was vermag noch das Kind, das auch der Löwe nichtvermochte? Was muss der raubende Löwe auch noch zum Kinde werden?

Unschuldist das Kind und Vergessen, ein Neubeginnen, ein Spiel, ein aus sich rollendesRad, eine erste Bewegung, ein heiliges Ja-sagen.

Ja,zum Spiele des Schaffens, meine Brüder, bedarf es eines heiligen Ja-sagens:_seinen_ Willen will nun der Geist, _seine_ Welt gewinnt sich derWeltverlorene.

Drei Verwandlungen nannte ich euch des Geistes: wie der Geist zum Kameele ward, undzum Löwen das Kameel, und der Löwe zuletzt zum Kinde. –

Also sprach Zarathustra. Und damals weilte er in der Stadt, welche genannt wird: diebunte Kuh.

Dalam kontek keindonesiaan, manusia berlompa mencari suatu pekerjaan dengan upah yang diharapkan. Namun, ada suatu pekerjaan yang memang tidak memiliki upah maximum. Manusia itu harus rela hidup dari pelarian dari kekecewaan sampai harus mengobankan tenaganya. Takdir suci sering dilanggar demi semua keadaan dalam dimensi strata. Padahal jika mengingat perkataan Erick Fromm manusia bahagia bukan karena aksiden yang melekat pada diri, melainkan dengan keberadaannya. Interpretasi terhadap Teks Suci diurai sedemikian rupa demi kepentingan-kepentingan sendiri. Bukankah semua itu bentuk pengonanian terhadap makna utuh? Entahlah. Pada tahap pertama dalam refleksiini ialah dimana roh mengubah diri menjadi Unta. Roh Unta bersifat naif menaati semua yang diperintahkan kepadanya, bahkan dengan kerelaan yang dipandang suci, menanggung beban berat di atas pundaknya. Ini adalah tahapan ya-naif. Diri yang demikian ini membutuhkan beban untuk menunjukkan kekuatannya.

Pada tahap kedua, roh Unta berubah menjadi roh Singa, yaitu roh yang secara naif menidak semua otoritas di luarnya. Gejala ini dapat kita lihat dalam sekumpulan atheis keras misalnya yang menidak segala yang berbau ketuhanan, dengan usaha yang sama fanatiknya dengan seorang ekstremis yang membawa ideologi ketuhanan.Ini tahapan tidak-naif.

Pada tahap terakhir, roh menjadi Bayi, kanak-kanak yang dengan kreativitas murni bersikap ya-dan-tidak sekaligus. Dalam tahapan ini roh tidak dengan naif memandang Dunia sebagai hitam-putih tapi mampu memandangnya sebagai suatu ketidakpastian, polemik. Bayi mempunyai kekuatan untuk menciptakan dunianya sendiri.

Manusia yang bahagia di sini ialah manusia yang mampu mengatasi dirinya sendiri dalam multidimensi. Kita harus mencari hamparan (dalam Bahasa Sir Muhammad Iqbal) ketika Nietzsche berkata, “Berlayarlah menuju samudra luas, bakar dermaga-dermaga di belakangmu”.

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